Grüne wollen kommunale Dächer für Energiewende nutzen
Unsere Grüne Fraktion hat beantragt, dass die Stadt Buchholz Mitglied bei der Bürger Solarkraftwerke Rosengarten Energie eG wird und Genossenschaftsanteile im Werte von 1.000 Euro zeichnet. Darüber hinaus soll die Verwaltung gemeinsam mit der Genossenschaft geeignete kommunale Dach- und Freiflächen für Photovoltaik-Projekte identifizieren. Erfreulicherweise hat die Verwaltung den Antrag positiv aufgenommen, er wird auf der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am 15.4.2026 behandelt und hoffentlich angenommen.
Bisher wurde die BSKW Rosengarten von der Stadt Buchholz eher ignoriert, es gibt bisher erst eine öffentliche Dachfläche (bei Blau-Weiss Buchholz e.V.), die mit einer PV Anlage der Genossenschaft bestückt ist, während Kommunen wie Neu Wulmstorf bereits die Dächer zahlreicher Schulen und Kitas nutzen.
Die Stadt erspart sich bei einer Mitgliedschaft in der Genossenschaft bürokratischen Aufwand, da in diesem Fall keine Ausschreibung für die PV Anlage erfolgen muss. Außerdem fallen die Stromkosten für die bestückten öffentlichen Gebäude niedriger aus, verglichen mit den bisherigen Kosten.
„Die Energiewende ist keine abstrakte Bundesaufgabe – sie findet auf unseren Schuldächern und Sporthallen statt“, erklärt Pia Lucienne Bänecke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat. „Mit einer Beteiligung an der Energiegenossenschaft stärken wir die lokale Stromerzeugung und halten Wertschöpfung in der Region.“
Eine größere kommunale Photovoltaikanlage kann jährlich bis zu 100.000 kWh Strom erzeugen – genug, um einen erheblichen Teil des Strombedarfs öffentlicher Gebäude zu decken. Dadurch können langfristig Kosten gesenkt und CO₂-Emissionen reduziert werden.
„Wer heute in erneuerbare Energie investiert, schützt morgen den städtischen Haushalt. Klimaschutz ist auch solide Finanzpolitik“, so Bänecke.

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