Sonja Hesse, Platz 1

Mein Name ist Sonja Hesse. Ich bin 57 Jahre alt und von Beruf Verfahrenstechnik-Ingenieurin.
Seit 20 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Buchholz; Buchholz ist die Stadt, in der meine Kinder aufgewachsen sind und in der ich seit vielen Jahren zu Hause bin.
Ich habe mich in Buchholz seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert, in mehreren Vereinen ebenso wie als Elternvertreterin in Kindergarten und Schule. Dabei sind immer die besten Lösungen entstanden, wenn alle Perspektiven gehört und mitgedacht wurden. Diese Erfahrung möchte ich weiterhin in die Stadtratsarbeit einbringen. Dafür kandidiere ich zum zweiten Mal für den Stadtrat. Ich möchte Verantwortung übernehmen und die Zukunft unserer Stadt aktiv
Wichtige Themen für alle Bürger sind Klimaschutz und Klimaanpassung, die für mich untrennbar zusammengehören. Buchholz braucht eine Klimaanpassungsstrategie, die besonders Kinder, ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen im Blick hat. Gleichzeitig müssen wir unsere kommunale Infrastruktur widerstandsfähig gegen Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels machen.
Beim Klimaschutz sind alle Akteure in Buchholz aufgerufen sich zu engagieren, gerade die privaten Bürger investieren schon viel Geld in Solaranlagen auf Dächern oder Fassaden, und der E-Auto-Anteil in Buchholz liegt bereits über 10 % der Gesamtzahl an Autos. Die Stadt sollte hier ihrer Rolle als zukunftsweisendes Vorbild nachkommen und z.B. auf allen kommunalen Dächern PV-Anlagen installieren. Hier ist die Genossenschaft Bürger-Solarkraftwerke Rosengarten eG ein guter Partner für kommende Projekte.
Eine lebenswerte Stadt braucht attraktive Alternativen zum Auto. Deshalb möchte ich den BuchholzBus weiter ausbauen und den Radverkehr konsequent mitdenken – bei jeder Straßenplanung von Anfang an. Damit unsere Stadtwerke den BuchholzBus und das BuchholzBad auch langfristig finanzieren können, müssen wir ihre wirtschaftliche Basis erweitern. Die Energiewende vor Ort bietet dafür eine große Chance: Mit Investitionen in erneuerbare Energien können die Stadtwerke regionale Wertschöpfung schaffen, stellen sich auf die Zukunft ausgerichtet auf und sichern gleichzeitig wichtige Angebote der kommunalen Daseinsvorsorge.
Buchholz wächst – und dieses Wachstum müssen wir nachhaltig gestalten. Vorrang haben für mich Projekte auf bereits erschlossenen innerstädtischen Flächen. Gleichzeitig muss die Stadt auf eigenen Grundstücken bezahlbaren Wohnraum schaffen, wo der Markt allein keine ausreichenden Angebote macht.
Ich wünsche mir ein Buchholz, das ökologisch verantwortlich, sozial gerecht und wirtschaftlich zukunftsfähig ist. Dafür möchte ich meine Erfahrung, meine Überzeugung und mein Engagement im Stadtrat einbringen.
Philip Schlumbohm, Platz 2

Mein Name ist Philip Schlumbohm. Ich bin 31 Jahre alt und arbeite als PR-Referent.
Ich stehe für mehr bezahlbaren
Wohnraum, unseren Bahnhof als
Mobilitätsdrehscheibe und eine
lebendige Innenstadt.
Christian Vargel, Platz 3

Mein Name ist Christian Vargel. Ich bin 68 Jahre alt und von Beruf Ingenieur.
Ich setze mich ein für die Einhaltung der Klimaschutzprogramm-
Maßnahmen und Vorrang für den Fuß- und Radverkehr.
Torsten Müller-Klockmann, Platz 4

Ich bin als Ur-Buchholzer 1974 hier geboren und lebe mit meiner Frau und unserer 12jährigen Tochter sehr gerne hier.
1993 habe ich am Gymnasium am Kattenberge Abi gemacht und danach Zivildienst im Haus Eckel geleistet.
Im Anschluss habe ich Wirtschaftsmathematik an der Uni Hamburg studiert und 2000 mit einem Partner eine eigene Marktforschungs-firma gegründet, spezialisiert auf Usability Testing und Online Forschung. Das Unternehmen ist dann auf über 120 MitarbeiterInnen gewachsen und 2010 in einem globalen Marktforschungsunternehmen aufgegangen. Seit 2016 leite ich internationale Marketing Science Teams für eine globale Medienplattform.
Ich stehe für Klimaschutz und Nachhaltigkeit und möchte nicht nur meiner Tochter, sondern allen Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen.
Ich glaube an Wissenschaft und die Vorteile von Modernisierung und neuen Technologien, z.B. im Hinblick auf erneuerbare Energien und Mobilität, aber auch auf Digitalisierung von Verwaltung
Durch meine berufliche Erfahrung habe ich Wirtschaftskompetenz, insbesondere in schwierigeren Zeiten mit der eigenen Firma habe ich auch Erfahrung mit knappen Budgets gesammelt.
Soziale Gerechtigkeit und Diversität sind mir wichtig, ich habe im Rahmen meiner internationalen Tätigkeiten und auch des Zivildienstes große Freude daran gehabt, mit sehr unterschiedlichen Menschen und Kulturen zusammenzuarbeiten.
Konkret möchte ich mich in Buchholz für folgende Punkte einsetzen:
- Lebenswerte, nachhaltige Stadt
- Öffentliche Gebäude mit PV und ggf. Wärmepumpen ausstatten
- Für Stadtwerke kämpfen, die sich nach dem Vorbild von Winsen stärker im Bereich regenerative Energien engagieren
- Stärkere Begrünung der Innenstadt
- Ausbau von bezahlbarem Wohnraum , z.B. durch Unterstützung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft
- Verbesserte Verkehrssituation, z.B.
- Mehr und bessere Radwege innerhalb und außerhalb der Stadt
- Bahnhof: Reaktivierung Gleis 11, Sichere Fahrradstellplätze und verbesserte Sicherheit am Bahnhof
- ÖPNV stärken
- Vereine und Ehrenamt unterstützen
- Wohlhabende Bürger und Unternehmen in freiwillige Initiative einbinden, um größere Initiativen finanziell zu unterstützen.
- Allgemein auch parteiübergreifend zu guten Lösungen kommen. Demokratie lebt von Kompromissen und die sollten wir in Buchholz aktiv suchen, um die Herausforderungen zu meistern.
Egbert Feldhaus, Platz 5

Mein Name ist Egbert Feldhaus und ich wohne seit über 35 Jahre in Buchholz. Ich bin 64 Jahre alt und von Beruf Betriebswirt und Mediator.
Dafür setze ich mich ein:
Leerstände im Einzelhandel prägen zunehmend das Stadtbild von Buchholz. Um ein lebendiges Zentrum zu erhalten, sind innovative Nutzungskonzepte und eine stärkere Unterstützung lokaler Geschäfte erforderlich.
