Buchholz für alle

Buchholz ist eine vielfältige Stadt. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass alle Menschen in Buchholz, ob alteingesessen oder neu zugezogen, ob mit deutschem Pass oder ohne, die gleichen Chancen für ein gutes Leben haben. Wir treten ein für eine Stadtgesellschaft, in der Rassismus, Diskriminierung und Extremismus keinen Platz haben. Wir werden deshalb weiterhin jede Möglichkeit nutzen, allen Menschen durch politische Entscheidungen vor Ort die Integration zu erleichtern.

In Buchholz wollen wir möglichst alle Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Blick haben. Die Stadt ist der Ort, an dem wir wohnen, unsere Freizeit gestalten, Kontakte knüpfen, die Kinder aufwachsen und der Lebensabend verbracht wird.


 

Wer GRÜN wählt, stimmt für …

  • die Förderung von Treffpunkten für alle gesellschaftlichen Gruppen

  • eine Integrations- und Willkommenskultur in der Stadt

  • die Förderung des Ehrenamts, des Vereinslebens und des bürgerschaftlichen Engagements

  • eine ausreichende Zahl an Kitaplätzen

  • die Schulsozialarbeit an Buchholzer Schulen

  • einen aktiven Seniorenbeirat, der den Einfluss und die Erfahrung der älteren Generation zur Geltung bringt

  • Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden und dem öffentlichen Raum

 

Lebendige Buchholzer Innenstadt

Wichtiges Ziel einer wachsenden Stadt ist eine attraktive Innenstadt mit hoher Aufenthaltsqualität. Das Zentrum von Buchholz dient nicht nur dem Einkauf. Es ist auch ein Ort der Begegnung sowie Ziel und Startpunkt für Fahrten mit dem Personennahverkehr. Wir wollen, dass die Fußgängerzone ein Anziehungspunkt unabhängig von Öffnungszeiten in Buchholz ist. Dazu soll die Fußgängerzone um fantasievolle Elemente erweitert werden. Außerdem wollen wir mehr Möglichkeiten zum Ausruhen oder Austoben zwischen den Einkäufen und Erledigungen in der Fußgängerzone und im Rathauspark schaffen.

Wer GRÜN wählt, stimmt für …

  • eine attraktive Fußgängerzone

  • eine Unterstützung der Erweiterung des Markt-Angebotes

  • mehr kulturelle Möglichkeiten in der Innenstadt

  • ein besseres und kostenloses WLAN nicht nur an den zentralen Stellen im Zentrum sondern auch den zentralen Punkten der Ortschaften

 

Öffentliche Räume für Familien schaffen

Für Familien, die keinen eigenen Garten haben, ist es wichtig, Spiel- und Aufenthaltsräume im direkten Wohnumfeld für Kinder und sich selbst zu haben. Diese müssen sicher zu erreichen sein und ein attraktives Angebot für Bewegung und Kreativität bieten. Besonders das Wohnumfeld in der Brandenburger Straße hat diesbezüglich keine ausreichenden Angebote. Wir werden die vorhandenen Spielplätze aufwerten, um das Wohnumfeld zu verbessern.

Junge Familien benötigen zur Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben zunächst eine gute Infrastruktur. Buchholz bietet hier schon viel. Vor allem mangelt es aber an Kindergartenplätzen. Der Ausbau der benötigten Plätze hat für uns höchste Priorität.

Buchholzer Kinder – aktiv in der Stadt unterwegs

Schulkinder haben schon einen erheblich erweiterten Bewegungsradius. Für sie wollen wir GRÜNEN sichere und erlebnisreiche Wege zur Schule und zu Freunden schaffen, zu Fuß, mit einem Fahrrad oder Roller.

Daher wollen wir möglichst viele Straßen in Fahrradstraßen umwidmen und Tempo 30 in der Stadt zur Regel machen. Die Fußwege müssen breit genug sein, um sie auch in kleinen Gruppen gut begehen zu können. Auch die Seitenränder innerstädtischer Wege sollen naturnah begrünt sein, um den Nutzern auch in der Stadt Naturerleben zu ermöglichen und gleichzeitig Lebensräume für Insekten und Vögel zu schaffen.

Das gute digitale Netz ist für alle Schüler*innen wichtig, aber auch für die hoffentlich bleibende Errungenschaft des Homeoffice, das unsere Straßen entlastet und den Menschen kostbare Lebenszeit ohne lange Wege zur Arbeit schenkt.

Buchholz nimmt junge Menschen ernst

Jugendliche bewegen sich fließend im öffentlichen und digitalen Raum. Da ihre Freundschaften häufig über Schulkontakte mit weiten Einzugsgebieten entstehen, benötigen sie einen öffentlichen Nahverkehr, der in hoher Taktung Buchholz gut vernetzt und auch die umliegenden Gemeinden erreicht. Wir fordern gute und sichere Radwege und wollen den Vorrang von Radfahrer*innen auf allen Nebenstraßen. Zudem soll der Schleichverkehr durch Nebenstraßen vermieden werden. Hier können Einfahrtsverbote für LKWs und PKWs wirksam helfen.

In den Schulen ist die Schulsozialarbeit mittlerweile ein fester Bestandteil. Dies soll auch zukünftig so bleiben. Da sich Jugendliche auch gerne im öffentlichen Raum treffen und aufhalten, muss dafür auch die Gelegenheit geschaffen werden.

Entscheidungen über Verkehrswege und Stadtentwicklung werden aus der Sicht von Erwachsenen getroffen. Kinder und Jugendliche nutzen den öffentlichen Raum anders als Erwachsene. Deswegen müssen Kinder und Jugendliche schon in der Planungsphase von öffentlichen Flächen mit einbezogen werden. Der Jugendrat ist deswegen frühzeitig in die Planungen einzubinden.

Buchholzer Frauen mehr Chancen geben

Wir wollen für Frauen Chancen und Sicherheit schaffen. Chancengleichheit braucht eine qualitativ hochwertige und sichere Kinderbetreuung. Frauen haben oft längere Familienauszeiten und brauchen häufiger Beratung für den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Sie sind noch immer eher finanziell abhängig von ihren Partnern. Die bestehenden Beratungseinrichtungen wollen wir besser sichtbar und auffindbar gestalten. Sie sollen langfristig gesichert werden.

Chancen bedeuten auch, die Abhängigkeit vom Partner durch günstigen städtischen Wohnraum zu verringern. Private Wohngenossenschaften mit alternativen Wohnprojekten oder Co-Housing-Möglichkeiten sollen deswegen in der Wohnplanung stärker gefördert werden.

Für ein sicheres Gefühl der Frauen in Buchholz soll Stadtplanung zukünftig stärker Frauen und ihre Bedürfnisse einbeziehen. Wir brauchen eine “weiblichere” Stadtplanung.

In Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportvereinen wollen wir regelmäßige Selbstverteidigungskurse für Frauen initiieren und unterstützen.

Zudem benötigen wir mehr Plätze in Frauenhäusern für Frauen und Kinder, die in von ihren Partnern oder Familienangehörigen misshandelt werden. Mehr niederschwellige und barrierefreie Beratung ist erforderlich. Frauen mit körperlichen und psychischen Behinderungen sind häufig Opfer von Missbrauch. Die Zugänge zu Hilfsangeboten sind aber oft nicht frei von Barrieren.

Buchholzer Senioren - Selbstbestimmt im Alter

Wir stehen für eine Politik, die gemeinsam mit den Buchholzer Bürger*innen die Lebensrealität älterer Menschen positiv gestaltet und das Miteinander der Generationen fördert. Dabei nehmen wir nicht nur die Probleme, sondern vor allem die Möglichkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der älteren Menschen in den Blick.

Deswegen fordern wir die Einrichtung und Stärkung eines Seniorenbeirates in Buchholz mit einem Sitz in den zugehörigen Ausschüssen. Er wird als Lobby für die Menschen über 60 Jahre Einfluss auf die Entwicklung einer seniorengerechten Stadt nehmen.

Buchholz lebt Inklusion

Wir wollen Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Inklusion ist ein Menschenrecht. Menschen mit Behinderungen haben ein Recht darauf, gleichberechtigt wohnen, lernen, arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Dazu gehört auch ein barrierefreier öffentlicher Raum. Öffentliche Gebäude wie Schulen, Kindertageseinrichtungen, Institutionen, Wahllokale usw. müssen barrierefrei umgestaltet werden. Dabei müssen die Ansprüche von Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung besondere Berücksichtigung erfahren. Hierzu kann die Stadt Buchholz gemeinsam mit dem Kreis einen wichtigen Beitrag leisten.

GRÜNE Inklusionspolitik umfasst Maßnahmen in den Bereichen bauliche Barrierefreiheit, barrierefreie Informationsangebote der Stadt im Internet, Unterstützung der Schulen bei der Inklusion, kommunaler Wohnungsbau, Förderung eines inklusiven Arbeitsmarktes und Ausbau tagesstrukturierender Beschäftigungsprogramme (z.B. Hipsy Druck). Dieses werden wir zum Inhalt unserer politischen Vorhaben im Stadtrat machen. Besonderes Augenmerk werden wir auf barrierefreie Mobilität legen (Überquerungsstellen mit Nullabsenkung (Rampe) sowie Orientierungsplatten für Sehbehinderte).

Ehrenamtliches Engagement im Brand- und Katastrophenschutz

Viele Buchholzer*innen engagieren sich ehrenamtlich in unserer Stadt, was nicht zuletzt an der Vielzahl der Vereine zu sehen ist. Neben der Mitgliedschaft in Sport- und Kulturvereinen, in Bürgerinitiativen sowie Umwelt- und Naturschutzgruppen leisten viele motivierte Bürger*innen in Buchholz und seinen Ortschaften einen unschätzbaren Dienst für die Allgemeinheit und engagieren sich in unseren fünf Freiwilligen Feuerwehren, beim Deutschen Roten Kreuz, den Johannitern oder der DLRG und sorgen so jeden Tag aufs Neue für zuverlässige, kompetente und schnelle Hilfe sowie für die Sicherheit in unserer Stadt und darüber hinaus. Auch aus dem sozialen und kulturellen Leben gerade in den Ortsteilen sind sie nicht wegzudenken. Dies verdient größten Respekt und Anerkennung. Wir GRÜNE unterstützen diese Hilfsorganisationen bei ihrer wichtigen Arbeit auch in Zukunft tatkräftig. Um auch weiterhin so professionell und motiviert Hilfe leisten zu können, muss die Infrastruktur und Technik weiter modernisiert und dem Bedarf angepasst werden. Die im Feuerwehrbedarfsplan aufgezeigten Maßnahmen, wie beispielsweise den Neubau der Gerätehäuser in Holm-Seppensen, Sprötze, Buchholz und Dibbersen sowie die Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung wollen wir in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren umsetzten. Die Finanzierung werden wir GRÜNE sicherstellen. Weitere Möglichkeiten wie den freien Eintritt in öffentliche Einrichtungen (wie dem Schwimmbad) oder eine verstärkte Berücksichtigung bei der Vergabe von Wohnbaugrundstücken werden wir prüfen.

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