Buchholz der Zukunft – Digitale, transparente und effiziente Stadtverwaltung

Die Entwicklung unserer Stadt hängt maßgeblich von der Buchholzer Verwaltung ab. Sie entscheidet durch ihr Handeln mit, wie weit die Vorstellung der Menschen in unserer Stadt und die politischen Wünsche und Prioritäten umgesetzt werden.

Die Corona-Krise hat die starken Defizite in der Digitalisierung der Verwaltungen offengelegt. Sie sollte als Chance für eine Modernisierung genutzt werden. Digitalisierung bedeutet in diesem Zusammenhang papierlose Arbeitsprozesse, die auch über das Internet funktionieren. Diese sind Voraussetzung für mehr Arbeit im Home-Office und das Angebot von Online-Dienstleistungen ohne Besuch des Rathauses.

Wir GRÜNEN achten dabei auf die Erhöhung der Transparenz, Nutzung von Einsparungspotentialen, IT-Sicherheit und Wahrung der Privatsphäre (Datenschutz).

Wer GRÜN wählt, stimmt für ...

  • das digitale Rathaus

  • Transparenz bei öffentlichen Daten

  • überregionale Softwarelösungen

  • Home-Office Möglichkeiten für die städtischen Mitarbeiter*innen

 
  • einen für die Bürger*innen transparenten Haushalt

  • Glasfaserausbau in der Kernstadt und den Ortschaften

 

Online-Dienstleistungen für Bürger*innen

Für die Erledigung vieler Angelegenheiten (z.B. Lebens-, Melde- oder Aufenthaltsbescheinigung, dem Beantragen eines polizeilichen Führungszeugnisses, Reisepasses oder Personalausweises) muss noch das Rathaus aufgesucht werden.

Mit der Umsetzung des Onlinezugangsgesetztes (OZG) werden alle digitalisierbaren Verwaltungsdienstleitungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bis spätestens Ende 2022 digital angeboten.

Transparente Stadt

Damit die Stadtverwaltung erfolgreich arbeiten kann, ist die Transparenz ihres Handelns und die Teilhabe der Bürger*innen unabdingbar. Der freie Zugang zu Informationen, wie geplanten Projekten, aber auch Projektergebnissen muss gewährleistet werden.

Von öffentlichem Geld erstellte und gekaufte Daten gehören demjenigen, der sie bezahlt hat, und das ist der Steuerzahler, und damit der Bürger, nicht die Verwaltung. Das ist das Prinzip von Open Data.

Daten, wie z.B. Verkehrszählungen müssen allen zur Verfügung gestellt werden, ohne Angabe von Gründen oder Anträgen. Sie dürfen nicht unter Verschluss gehalten werden um dann in einer Stellungnahme der Verwaltung gekürzt und gedeutet veröffentlicht zu werden. Der beste Weg ist ein Bereich “Open Data” auf der Website der Stadt Buchholz unter www.buchholz.de.

Effiziente IT-Lösungen für die Verwaltung

Wenn jede Kommune andere Software und andere Anbieter für die gleichen Aufgaben einkauft, entsteht ein teurer Flickenteppich aus Anwendungen, die kaum miteinander Daten austauschen können. Dazu kommt, dass die Installation von Fachanwendungen auf jedem einzelnen PC, lauffähig nur unter dem Quasi-Monopol Betriebssystem Microsoft Windows, eine Architektur der Vergangenheit, ist. Heutzutage kann man Software mieten und über das Internet meist mit einem Browser nutzen. Diese Lösungen werden in Rechenzentren in der sogenannten Cloud betrieben. Eine Lösung kann dabei skaliert werden, um eine dreistellige Anzahl Kommunen zu versorgen. Ein Beispiel ist die Steuererklärungssoftware “Elster”. Sie wurde in Bayern entwickelt und wird inzwischen bundesweit für Bürger*innen eingesetzt. Nötig sind dazu nur noch ein Browser und ein Internetzugang. Ähnlich funktioniert das mit kommunalen Fachanwendungen und regionalen Rechenzentren.

Moderne Verwaltung bedeutet Home-Office-Fähigkeit

Digitalisierung in der Verwaltung bedeutet den Abschied vom Papier und der Papierakte. Arbeit im Home-Office ist nur möglich, wenn keine Aktenberge aus Papier in Koffern durch die Gegend transportiert werden müssen. Alle Post auf Papier wird digitalisiert und digital weiterverarbeitet. Bei Online-Dienstleistungen entstehen gar nicht erst papiergebundenen Akten.

In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass die Arbeit der Verwaltung durch fehlende Digitalisierung nicht oder nur erschwert möglich war. Dabei hat diese Arbeitsform auch nach Corona eine hohe Bedeutung. Sie ermöglicht Verkehrsreduktion, Zeitersparnis, freiere, familienfreundlichere Zeiteinteilung, Teilzeitarbeit und Vereinbarkeit von Job und Familie (Kinderbetreuung selbstverständlich vorausgesetzt).

Transparente Haushalte: Wo bleibt mein Geld?

Die Bürger*innen sollen wissen, was mit Ihrem Geld geschieht:

  • Der städtische Haushalt wird transparenter werden

  • Alle müssen nachvollziehen können, was mit ihrem Geld geschieht

  • Die Verwendung der finanziellen Mittel wird immer kurzfristig nach den sHaushaltsentscheidungen auf den Internetseiten der Stadt verständlich veröffentlicht

  • Folgekosten werden bei allen Entscheidungen berücksichtigt

  • Alle Bürger*innen können im Bürgerhaushalt über die Mittelverwendung mitbestimmen

Smart City Buchholz: Umweltfreundlich und lebenswert

„Smart City“ – ein Begriff für jene Städte, die sich mittels nachhaltiger Informationen, viel Engagement und der Nutzung grüner Technologien derart engagieren, dass sich die Lebensverhältnisse der Städter entscheidend verbessern, der Einfluss auf die Umwelt oder der Energieverbrauch drastisch reduziert werden.

Wir sollten unter anderem das Know-how von großen und kleinen Unternehmen nutzen und mit diesen Partnerschaften schließen, mit dem Ziel, eine Vorzeigestadt im Sinne der Nachhaltigkeit und ein Vorreiter in Sachen grüner Technologien im regionalen Raum zu werden.

Freies WLAN in der Innenstadt und den Ortskernen

Wir wollen die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und den Ortschaften steigern. Dazu gehört ein bequemer und kostenloser Zugang zum Internet ohne Anmeldung. Deshalb unterstützen wir den freien WLAN-Zugang nicht nur in Buchholz zentral, sondern auch in den Ortschaften.

URL:https://gruene-buchholz.de/themen/was-wir-fuer-buchholz-wollen/buchholz-der-zukunft/