Buchholz bewegen: Mobilitätswende

Mobilität ist in unserer Gesellschaft ein entscheidender Standortfaktor. Der Individualverkehr per PKW ist aber auch einer der größten CO² Verursacher. In Buchholz ist nach den Untersuchungen der letzten Jahre eine starke Zunahme von Kurzstreckenfahrten zu beobachten. Beispielhaft ist hier die Situation an den Schulen morgens und mittags. Auch im Klimaforum ist dieses bereits als Schwerpunktthema erkannt worden. In Buchholz ist das Potential groß, viele Wege umweltfreundlich zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Dafür muss die Infrastruktur allerdings ausgebaut und verbessert werden. Das vorhandene Mobilitätskonzept wird umgesetzt und weiterentwickelt. Fahrrad und e-Mobilität bekommen Vorfahrt. Wir schaffen dafür die Rahmenbedingungen.

Wer GRÜN wählt, stimmt für…

  • ein gemeinsames Miteinander aller Verkehrsteilnehmer*innen

  • die Förderung des Fuß- und Radverkehrs

  • den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs

  • die Unterstützung der e-Mobilität

  • eine umweltverträglich Alternative für die Ostumfahrung

 

Buchholz neuen Raum geben: Straßenraum neugestalten

Die Straßenflächen sind für alle Verkehrsteilnehmer*innen da. Eine Vereinheitlichung der Geschwindigkeiten ermöglicht insbesondere schnellen Radfahrer*innen die Nutzung des Straßenraumes.

Hierfür wollen wir:

  • Im gesamten Innenstadtbereich Tempo 30 einführen

  • Die Neue Straße zur „shared Space“ Zone umgestalten

  • Bei Umbau und Sanierung von Straßen die Interessen des Rad- und Fußverkehr von Anfang an konsequent mitdenken und verstärkt berücksichtigen.

Braucht Buchholz die Ostumfahrung? Wir sagen nein!

Uns GRÜNEN ist bewusst, dass die Verkehrspolitik eines der zentralen Themen für viele Buchholzer*innen ist und gleichzeitig der Wunsch nach klaren Alternativen zu einer jahrzehntelangen Diskussion besteht:

Wir lehnen die geplante Ostumfahrung ab. Das Ziel grüner Verkehrspolitik ist, Verkehrsprobleme ohne zusätzliche Straßen und Flächenversiegelung und für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen zu lösen.

Die bisherigen Diskussionen und Planungen zeigen aus unserer Sicht nicht die besten und nachhaltigsten Lösungsansätze auf, sondern versuchen, alte Lösungen in die Zukunft zu transportieren und zielen in vielerlei Hinsicht nur auf die Interessen einzelner Gruppen.

Die in unserem Wahlprogramm skizzierten Maßnahmen einer Mobilitätswende für Buchholz haben das Potential den PKW-Verkehr insbesondere in und aus der Buchholzer Innenstadt deutlich zu reduzieren und machen damit eine Umgehungsstraße entbehrlich.

Wir GRÜNE verfolgen das Ziel einer Entlastung und Verkehrsberuhigung der Buchholzer Innenstadt durch eine Kompromisslösung aus den verschiedenen bisher diskutierten Modellen zu erreichen. Wir wollen uns dafür einsetzen die unterschiedlichen Ansätze intelligent zusammenzuführen, um eine Lösung zu erreichen, die die Buchholzer Verkehrsprobleme ohne weitreichenden Eingriff in Natur und Landschaft löst.

Buchholzer Nahmobilität mit dem Fahrrad stärken

Das Fahrrad gewinnt als Verkehrsmittel im Alltag auch in Buchholz immer größere Bedeutung. Die Zahl der Nutzer*innen hat sich in den letzten fünf Jahren annähernd verdoppelt. Sichere und gepflegte Fahrradschutzstreifen und gute Abstellanlagen tragen zum veränderten Mobilitätsverhalten bei.

Die Buchholzer Bürger*innen fordern im Mobilitätskonzept vehement weitere Verbesserungen, die wir umsetzen werden:

  • Wir planen gemeinsam mit Ihnen Fahrradschnellstraßen - lokal, regional und überregional und Fahrradschutzstreifen dort, wo sie für die Radnutzer*innen mehr Sicherheit erzeugen.

  • Wir werden beim Bau des Bahnhofumfeldes eine moderne Fahrradstation errichten.

  • Im Haushalt werden die Mittel für die Förderung des Radverkehrs auf
    10,-€ pro Einwohner erhöht. Das ist der Mindestbetrag, der nach Auffassung renommierter Planer*innen für die Förderung des Radverkehrs notwendig ist.

Buchholz stärkt den BuchholzBus

Die Anzahl der Nutzer*innen des BuchholzBus stagniert seit zwei Jahren.

Daher sind Verbesserungen nötig:

  • Zuverlässige nächtliche Mobilität für junge Menschen ermöglichen.

  • Das Liniennetz vom BuchholzBus wird ausgeweitet, auch die Ortschaften werden einbezogen.

  • Das Sportzentrum und Schwimmbad Am Holzweg werden angebunden.

  • Der Takt wird verdichtet und mit den weiterführenden Linien harmonisiert.

  • Nördlich des Bahnhofs wird ein zentraler und attraktiver Busbahnhof zur besseren Verknüpfung von Regionalbus, Stadtbus und der Bahn geschaffen.

Buchholz mit den Nachbarn und Hamburg vernetzen

Viele Buchholzer pendeln täglich nach Hamburg. Zu viele nutzen hierfür den PKW bis nach Hamburg oder einem Bahnhof im günstigeren Tarifgebiet. Hier gibt es ein großes Potential die Umwelt sowie die Nerven zu schonen:

  • Die HVV-Tarifzone ist ungünstig und muss angepasst werden.

  • Ein Kurzstreckenticket wird eingefordert.

  • Buchholz muss eine höhere Taktung bei den Zügen nach Hamburg bekommen.

  • Wir setzen uns für eine Reaktivierung der Bahnstrecke über Jesteburg nach Hamburg ein

  • Fahrrad-Schnell-Wege werden mit dem Hamburger Netz verknüpft.

Buchholz wird e-mobil!

Die Anzahl der Autos und Fahrräder mit Elektroantrieb wird zugunsten des Klimaschutzes erheblich zunehmen. Hierauf muss sich die Stadt nicht nur einstellen, sondern den Wandel aktiv fördern.

Wir fordern und planen somit:

  • Einen beschleunigten bedarfsgerechten Ausbau öffentlicher Ladestationen

  • Ein E-Car Sharing Angebot, das von Buchholzer*innen und dienstlich von Rathausmitarbeiter*innen gemeinschaftlich genutzt wird.

  • Eine Ausweitung des Freien Parkens für Elektroautos.

  • Ausreichende und sichere Abstellmöglichkeiten für Elektro- und Lastenräder.

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