GRÜNE BUCHHOLZ http://gruene-buchholz.de Der Ortsverband Buchholz in der Nordheide von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/aufruf_zur_demo_wir_haben_es_satt_in_berlin/ Aufruf zur Demo "Wir haben es satt!" in Berlin http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/aufruf_zur_demo_wir_haben_es_satt_in_berlin/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/aufruf_zur_demo_wir_haben_es_satt_in_berlin/ Gemeinsame Pressemitteilung der Buchholzer Umweltgruppen BUND und Greenpeace ... Gemeinsame Pressemitteilung der Buchholzer Umweltgruppen BUND und Greenpeace 9.1.2020

Für artgerechte Tierhaltung und gesundes Essen: „Wir haben es satt!“-Demonstration in Berlin, 18. Januar 2020, 12 Uhr, ab Brandenburger Tor

Die industrielle Landwirtschaft hat fatale Auswirkungen: Flächendeckender Pestizideinsatztötet massenhaft Insekten, die tierquälerische Massentierhaltung sorgt für zu viel Gülle und verschmutzt unser Trinkwasser, für das Soja-Futter in deutschen Tierfabriken werden Regenwälder abgebrannt und Dumping-Exporte überschwemmen die Märkte im globalen Süden und berauben unzählige Bäuer*innen ihrer Existenz.

Diese Fakten sind seit langemauch der Bundesregierung bekannt. Trotzdem hält sie unter dem Motto „weiter so“ an ihrerbisherigen krisenverursachenden Agrarpolitik fest.„Die Bundesregierung muss sich endlich an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und Essen umweltverträglich erzeugen. Denn lebendige Böden helfen, das Klima zu schützen.“Das fordert Minnegard Holtermann von der Buchholzer Greenpeace-Gruppe.

„Wir wollen eine Landwirtschaft ohne Antibiotika-Missbrauch und ohne Gentechnik, eine massive Reduktion des Pestizideinsatzes und von überschüssigen Nährstoffen unbelastetes Trink- und Oberflächenwasser“, sagt Elisabeth Bischoff vom BUND Regionalverband Elbe-Heide und fordert die Bundesregierung auf, Landwirte bei der Umstellung hin zu einer solchen umweltverträglichen Produktionsweise finanziell zu unterstützen.

Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin werden deshalb am 18. Januar erneut Zehntausende für die Agrar- und Ernährungswende demonstrieren. Ein breites Bündnis aus mehr als 50 Organisationen setzt sich unter dem Motto “Essen ist politisch!“ zum zehnten Mal ein:

Für gutes Essen für alle +++ für artgerechte Tierhaltung und weniger Fleischkonsum +++ für Klimaschutz und mehr Ökolandbau +++ für echten Insektenschutz und den Pestizidausstieg +++ für Gentechnikfreiheit vom Acker bis zum Teller +++ für eine sozial-gerechte und ökologische EU-Agrarreform (GAP) +++ für eine Landwirtschaft, die mit gesunden Böden das Klima schützt +++ gegen das Höfesterben weltweit +++

Die Buchholzer Umweltgruppen BUND und Greenpeace sowie die Grünen rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf. Die Anreise wird wieder mit der Bahn erfolgen (Gruppentickets). Die Abfahrt ab Buchholz erfolgt gegen 6:30 Uhr, die Rückkehr in Buchholz gegen 20:45 Uhr. Nähere Informationen und Anmeldungen bis zum 16.1. bei Volker Fischer von der Buchholzer Greenpeace-Gruppe, Tel.: 0157-7380 4869 oder Email: vfisch@posteo.deWeitere Informationen: www.wir-haben-es-satt.de

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Thu, 09 Jan 2020 11:27:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/newsletter_november_2019/ Newsletter Dezember 2019 http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/newsletter_november_2019/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/newsletter_november_2019/ Der neue Newsletter ist da! Alle Termine, Links und unsere Anträge sind dort einsehbar. Viel Spaß... Der neue Newsletter ist da! Alle Termine, Links und unsere Anträge sind dort einsehbar. Viel Spaß beim Lesen.

 

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Tue, 03 Dec 2019 17:16:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_buchholzer_lastenraeder_koennen_kostenlos_geliehen_werden/ Die Buchholzer Lastenräder können kostenlos geliehen werden! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_buchholzer_lastenraeder_koennen_kostenlos_geliehen_werden/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_buchholzer_lastenraeder_koennen_kostenlos_geliehen_werden/ Die Lastenradinitiative Buchholz bietet fünf Lastenräder für den kostenlosen Verleih an. Auf der... Tue, 26 Nov 2019 09:53:00 +0100 http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/buchholz_2025_velorouten_first/ Buchholz 2025+ Velorouten first! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/buchholz_2025_velorouten_first/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/buchholz_2025_velorouten_first/ Die Buchholzer Grünen begrüßen die autoarme Erschließung von Buchholz 2025 plus. In der... Die Buchholzer Grünen begrüßen die autoarme Erschließung von Buchholz 2025 plus.

In der Bürgerwerkstatt wurden von BürgerInnen, Ratsmitgliedern und Fachplanern Lösungen für bezahlbaren Wohnraum für die Buchholzer Bevölkerung diskutiert. Dabei wurden drei Strukturkonzepte vorgestellt. Alle drei Konzepte basieren auf der inneren Erschließung über Velorouten im Quartier.

Die Anbindung an die Stadt soll mittels einer Fahrrad- und Fußgängerbrücke in Verlängerung des Itzenbüttler Weges bis zur Fahrradstraße im Radeland erfolgen. Die Quartiere werden autoarm entwickelt, d.h. Fahrzeuge werden am Rand in einer Quartiersgarage abgestellt. Die Fraktion der Buchholzer Grünen favorisiert die Variante, welche unter dem Arbeitstitel “Grünes Netz” vorgestellt wurde.

Für den Vorstand der Buchholzer Grünen steht allerdings fest, dass die angedeutete äußere Straßenerschließung keinesfalls dem alten Ostring entsprechen darf. Phillip Rowolt, der Sprecher der Buchholzer Grünen: “nur wenn die Quartiere autoarm entwickelt werden, die Velorouten als erstes gebaut werden und die Innenstadt vom Autoverkehr entlastet wird, können wir den Planungen positive Aspekte abgewinnen.

Solange die Inhalte der Machbarkeitsstudie der östlichen Umfahrung nicht bekannt sind, werden die Grünen die Planungen einer Umgehungsstraße sehr kritisch betrachten. Grundsätzlich begrüßen die Buchholzer Grünen die Beteiligung der BürgerInnen und der Naturschutzverbände. Der Fraktionssprecher der Grünen im Buchholzer Stadtrat Frerk Meyer: „Das Vorgehen mit der Beteiligung von Bürgern und Interessenvertretern ist richtig und bringt Buchholz voran. Die bisherige nur auf den Straßenbau ausgerichtete Politik war nicht zielführend.

Die Buchholzer Grünen werden bei den weiteren Planungen darauf bestehen, dass die Wohnbauentwicklung den Zielen des Klimaschutzes entspricht.“ Stellvertretender Fraktionssprecher Kaj Zinnecker: „wenn Buchholz im Jahre 2050 klimaneutral sein will, können wir jetzt natürlich kein Wohngebiet entwickeln, welches das Klima belastet. Nachwachsende Rohstoffe als Baustoffe und klimaneutrale Wärmeversorgung müssen zwingend festgeschrieben werden.”

Auf der Webseite Buchholz 2025plus können die Pläne eingesehen werden. Zudem können Kommentare zu den Konzepten abgegeben werden.

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Tue, 26 Nov 2019 09:25:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/neustartklima/ #Neustartklima http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/neustartklima/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/neustartklima/ #NeustartKlima – laut, wütend und unbequem – Klimagerechtigkeit jetzt "Die Bundesregierung... #NeustartKlima – laut, wütend und unbequem – Klimagerechtigkeit jetzt

"Die Bundesregierung hat dem 1,5°-Ziel eine Absage erteilt. Das akzeptieren wir nicht!

Während Millionen Menschen auf der Straße gestreikt haben, hat sie am 20. September ein lächerliches Klimapaket vorgelegt, das uns noch tiefer in die Klimakrise führt. Mit business as usual und viel Pillepalle sind diese Maßnahmen nur eine weitere Folge in der Reihe des klimapolitischen Versagens der GroKo.

Das auch noch als Erfolg zu deklarieren ist ein Skandal und nicht nur ein Schlag ins Gesicht der jungen Generation, die seit fast einem Jahr klimastreiken, sondern vor allem auch aller Menschen im globalen Süden, die jetzt schon die drastischen Folgen der Klimakrise erleben.

Klimakrise, das heißt: das größte Artensterben in der Geschichte der Menschheit, immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse, die Zerstörung der Lebensgrundlagen weltweit. Klimakrise, das heißt auch: steigende Meeresspiegel, neue Epidemien, zunehmende Waldbrände.

Und das heißt: Nahrungsmittelengpässe, Fluchtbewegungen, Dürren und Überflutungen, in einem Ausmaß, das bislang unvorstellbar scheint.

Anfang Dezember treffen sich Politiker*innen aller UN-Staaten auf der Weltklimakonferenz, um die Einhaltung der internationalen Klimaziele zu überprüfen. Und Deutschland steht mit leeren Händen da. Ein Steuergesetz aus dem Finanzministerium soll die Antwort der GroKo auf die größte Krise unserer Zeit sein – in der Schule hieße das: “Thema verfehlt! Setzen, Sechs.”

Das ist nicht die besonders harsche Beurteilung durch naive, übereifrige Klimaaktivist*innen, sondern der der führenden Wissenschaftler*innen dieses Landes. Die Bundesregierung scheitert nicht nur an ihren internationalen Verpflichtungen zur Einhaltung des 1,5°-Ziels, sondern sogar an ihren eigenen – deutlich darunter liegenden – Klimazielen für die Jahre 2020 und 2030.

In einer Zeit, in der die Wissenschaft so deutlich wie wohl nie zuvor die Notbremse fordert und die größten Teile der Gesellschaft ebenfalls bereit wären umzusteuern, ist das eine Katastrophe. Was wir jetzt brauchen, ist ein #NeustartKlima: Es muss endlich Schluss sein mit Pillepalle und business as usual.

Wir fordern Klimagerechtigkeit – und zwar jetzt!

Doch dafür braucht es ein komplettes Umsteuern und Maßnahmen, die uns wirklich auf den Weg der Klimaneutralität bis 2035 bringen. Einen Ausstieg aus der Kohle, der nicht noch 19 Jahre auf sich warten lässt, eine Neuauflage der Energiewende so schnell wie nötig und das Ende von Subventionen für Kohle, Öl und Gas. Kurz gesagt: eine Bundesregierung, die ihrer Verantwortlichkeit nachkommt und sich nicht weiter hinter Ausreden und Mutlosigkeit versteckt.

Am 29. November, dem Freitag vor dem Beginn der Klimakonferenz, ziehen wir die Grenze. Dieses Jahr hat gezeigt, dass es scheinbar nicht ausreicht, Politiker*innen auf die Klimakrise und ihre Verantwortung aufmerksam zu machen.

Es reicht weder aus, wenn unzählige junge Menschen jeden Freitag an Klimastreiks teilnehmen, noch, wenn ihnen an einem Vormittag 1,4 Millionen im ganzen Land folgen. Unsere Gesellschaft ist längst weiter als unsere Regierung. Am 29. November gehen wir deshalb einen Schritt weiter. Ja, wir werden wieder die Straßen fluten – aber nein, wir werden nicht nur streiken. Wir gehen in Klassenzimmer und Parteibüros, in Einkaufszentren und auf öffentlichen Plätzen, zu Infrastrukturprojekten und auf Straßenkreuzungen, vor Kraftwerke und in die Fußgängerzonen. Am 29. November werden wir überall laut, wütend und unbequem sein – wir stehen zu unserer Forderung: Klimagerechtigkeit jetzt!"

(Quelle: fridaysforfuture.de/neustartklima/)

Wir unterstützen die Bewegung fridays for future und rufen unsere Freunde und Mitglieder auf, mit auf die Straße zu gehen und für mehr Klimaengagement zu demonstrieren.

 

 

 

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Sun, 03 Nov 2019 20:40:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ist_wachstum_heutzutage_unser_hauptziel/ Ist Wachstum heutzutage unser Hauptziel? http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ist_wachstum_heutzutage_unser_hauptziel/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ist_wachstum_heutzutage_unser_hauptziel/ Ein Artikel über den OECD-Bericht zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg. Ist Wachstum heutzutage unser Hauptziel?

Ein Artikel über den OECD-Bericht zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg.

Am 23. September 2019 hat die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung / Organisation for Economic Cooperation and Development) ihren Bericht zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg (MRH) veröffentlicht. Die Hauptaussage des Berichts ist sicherlich, dass "die Zusammenarbeit über Kommunal-, Länder- und Staatsgrenzen hinweg ausgebaut" werden muss, wenn es gelingen soll, "die in einem internationalen Kontext kritische Masse zu erreichen und den langfristigen Nutzen für die gesamte Region zu maximieren."

Die Frage, die sich stellt ist aber, ob man das wirklich will; ob das das entscheidende Ziel ist? Aber dazu später mehr.

Vorab: Was versteht man unter der "Metropolregion Hamburg" seitens der OECD genau? Es handelt sich um das Gebiet, das von Dithmarschen über Segeberg, Ostholstein im Uhrzeigersinn weiter über Schwerin und Ludwigslust-Parchim, Lüchow-Dannenberg und Uelzen, den Heidekreis und Rotenburg bis nach Cuxhaven reicht und eingeschlossen wird. (s. Grafik).

Die OECD hat sich aus eigenem Antrieb heraus entschieden, unsere Region genauer zu betrachten. Sie sagt über sich selbst: "Das Ziel der OECD ist es, eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert." Im Bericht zur Metropolregion ist ganz klar der wirtschaftliche Faktor im Fokus.  Die Hauptaussagen der OECD im Einzelnen: Trotz guter Wirtschaftsleistung werde die MRH von süddeutschen Metropolregionen überholt, die Arbeitsproduktivität sei im Vergleich niedrig, das Wachstumspotential werde nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.

Einer der Hauptgründe sei auch in der Bildung der Beschäftigten zu sehen, man finde ein geringes Kompetenzniveau und wenige Beschäftigte im Hightechbereich. Gerade der Fachkräftemangel wirke sich auch hier aus. Ein Mangel an Großunternehmen bringe zusätzlich niedrige Ausgaben im Forschungs- und Entwicklungsbereich mit sich, Risikokapital werde dadurch eher anderswo investiert. 

Die OECD verweist auf ein fehlendes gemeinsames Konzept innerhalb der Region zur Bündelung von Ressourcen und Kapazitäten. Festzustellen sei auch eine Stadt-Land-Kluft in Hinblick auf den Breitbandausbau, aber auch ein Ost-West-Gefälle, was der gesamten Entwicklung schade. Das Verkehrsangebot stelle im Bereich des Großraums Hamburg durch den HVV ein erfolgreiches Beispiel für regionale Zusammenarbeit dar.

Das Mobilitätsangebot außerhalb dieses Bereichs steht aber in einem krassen Gegensatz dazu. Klar aufgezeigt wird auch das Problem des Wohnungsmarktes: Extrem hohe Kosten im Kernbereich, ein Mangel an Bauland in Kernnähe und ein schrumpfender Sozialwohnungsbestand. Laut OECD könnte jedoch unsere Region im Bereich der erneuerbaren Energien eine globale Spitzenposition erlangen.

Kritisiert wird die schlechte Abstimmung zwischen Stadt und Land auch im Bereich des Tourismus. Denn hier sei es wie eben in den anderen Themenkomplexen auch: Die Region sei zu sehr mit dem lokalen Wettbewerb beschäftigt, um sich der globalen Konkurrenz zu stellen. Nicht nur daher rührt die Empfehlung der OECD, dass die Zusammenarbeit über Kommunal-, Länder- und Staatsgrenzen hinweg ausgebaut werden sollte, um das internationale Profil der MRH zu stärken. Interessant ist auf jeden Fall der Hinweis, dass in "Bildung und Humankapital" investiert werden sollte, um sowohl die wirtschaftliche als auch die technologische Entwicklung anzutreiben.

Der OECD geht es um eine volkswirtschaftliche Maximierung, sie sucht Wachstumschancen und Möglichkeiten zur Steigerung der Lebensqualität. Diese Lebensqualität wird aber nur zu einem sehr geringen Anteil an der Umwelt, der Natur und der Gesundheit festgemacht. Das Thema "Schutz der Naturräume" ist erst sehr weit hinten zu finden und auch hier nur als "Freizeitwert" beschrieben. Aber es handelt sich eben um die OECD, nicht um eine Organisation, die eine ganzheitliches Betrachtung oder eine nachhaltige Entwicklung im Fokus hat. 

Entsprechend ist nun die Politik gefragt, aus diesem Ergebnis, das nur durch einen wirtschaftlichen Blick auf die Region entstanden ist, die wichtigsten Punkte herauszupicken, die in ein vollständiges Zukunftsbild der Metropolregion Hamburg mit bürgernahen und sinnstiftenden Entwicklungszielen passen.

Wer nur die Vorschläge der OECD nimmt und umsetzen möchte, geht wieder nur den Weg des Weiter-so-wie-bisher!

Die wirtschaftliche Entwicklung darf nicht mehr Nummer eins auf unserer Agenda. Das heißt nicht, dass sie damit am Ende der Prioritäten-Liste steht. Aber davor kommen sicherlich Punkte wie die Herausforderung des Klimawandels, der Umwelt- und Naturschutz, ein Schließen der immer weiter auseinandergehenden Sozialen Schere und lokale bzw. regionale Bürgerinteressen. Machen wir also vorab unsere Hausaufgaben und überlegen uns, wie wir in Zukunft in der Metropolregion leben und arbeiten wollen, klären wir, wie stark wir unsere lokale Verbundenheit sehen und leben wollen oder, umgekehrt formuliert, wie stark wir uns öffnen und verändern wollen.

Wie stark soll der Tourismus in unserer Region eine Rolle spielen? Ist Wachstum ein erklärtes Ziel aller oder einer Mehrheit? Die Studie bietet auf jeden Fall Mehrwert und uns genau das, was die OECD ja auch sich selbst auf die Fahnen schreibt: Sie befördert die Politik! Es ist nun also an uns, wir haben es in der Hand.

( Link zum vollständigen Bericht: http://www.oecd.org/berlin/publikationen/regionalentwicklung-metropolregion-hamburg.htm)

Jürgen Petersen 

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Mon, 14 Oct 2019 09:37:00 +0200
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/kommt_mit_zum_klimastreik_am_freitag_20092019_um_12_uhr_an_der_st_paulus_kirche/ Kommt mit zum Klimastreik am Freitag, 20.09.2019 um 12 Uhr an der St. Paulus Kirche http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/kommt_mit_zum_klimastreik_am_freitag_20092019_um_12_uhr_an_der_st_paulus_kirche/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/kommt_mit_zum_klimastreik_am_freitag_20092019_um_12_uhr_an_der_st_paulus_kirche/ Die Bewegung fridays for future ruft bundesweit zum Klimastreik auf. In hunderten von Orten gehen... Die Bewegung fridays for future ruft bundesweit zum Klimastreik auf. In hunderten von Orten gehen die Menschen für eine nachhaltige Klimapolitik auf die Straße. Unter https://www.klima-streik.org/ sind alle Aktionen einsehbar.

Wir rufen alle Menschen zur Teilnahme auf.

Freitag, 20.09.2019

12:00 Uhr

St. Pauluskirche Buchholz

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Fri, 13 Sep 2019 10:03:00 +0200
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/klimaschutz_an_einfallstrassen/ Alleebäume an Einfallstraßen http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/klimaschutz_an_einfallstrassen/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/klimaschutz_an_einfallstrassen/ Angesichts der im Bereich des geplanten Technologieparks sowie der zwischen Vaensen und dem... Angesichts der im Bereich des geplanten Technologieparks sowie der zwischen Vaensen und dem Ortseingang Buchholz anstehenden Abholzung zahlreicher Bäume, soll eine Bepflanzung erfolgen, die den Wegfall mindestens kompensiert.

Deswegen beantragen die Grünen im Rat der Stadt die Pflanzung neuer Bäume an den Buchholzer Einfallstraßen. Unabhängig von der aktuellen Diskussion um Ausmaß, Ursachen und Folgen des Klimawandels ist unbestritten, dass Bäume das Mikroklima positiv beeinflussen. Sie sorgen entlang von Verkehrswegen für Schatten, bieten Insekten und Vögeln Unterschlupf und geben raumplanerisch Struktur. Darüber hinaus sind sie optisch aufwertend, wirken auf Verkehrsteilnehmende psychologisch geschwindigkeitsmäßigend und mildern z.B. Schäden durch Stürme.

Für Buchholz als „Stadt im Grünen“, wäre die Zufahrt von der Autobahn über den Dibberser Kreisel zur Stadtmitte entlang einer von Bäumen gesäumten Allee ein positives Entree. In Verbindung mit dem geplanten TIP würde ein positives Spannungsfeld zwischen Naturnähe und Innovation erzeugt, was die Attraktivität des Innovationsparkes hervorhebt.

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Tue, 03 Sep 2019 14:39:00 +0200
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/der_preis_des_green_new_deals/ Der Preis des "Green New Deals" http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/der_preis_des_green_new_deals/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/der_preis_des_green_new_deals/ Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet auch, massiv umzuverteilen. Viele stimmen den Grünen zu, wenn es heißt, dass wir nachhaltiger leben müssen. Dazu braucht es den Umstieg von fossiler auf regenerative Energie. Dieser Umstieg soll über den Preis von CO2 und Anreize zum nachhaltigen Energieverbrauch erreicht werden. Das ist soweit Allgemeinwissen.

Viele glauben aber, dass es keine grundsätzlichen Änderungen des Lebensstandards geben wird. Das Verbrenner-Auto gegen das Batterie-Auto tauschen und etwas weniger Fleisch in der Woche + Bio-Gemüse sollte reichen. Ansonsten die übliche Status-Konkurrenz. Ist das zu erwarten?

Jean Pisani-Ferry, Professor für Ökonomie und Public Management an der Hertie School of Governance und an der Schiences Po in Paris sieht das anders. (1) Er vermutet, dass der Übergang zur kohlenstoffneutralen Wirtschaft zwar langfristig ein Gewinn an Lebensqualität sein wird, kurzfristig aber die einkommensschwächeren Mitglieder der Gesellschaft hart treffen wird. Der steigende Preis für Kohlenstoff wird seiner Meinung nach dazu führen, das Anlagen, Dienstleistungen und Technologien nicht mehr rentabel sein werden. Soweit es möglich sein wird, wird in diesen Bereich zuerst das Personal abgebaut, um die Rendite zu halten. Modernisierungen werden i.d.R. gleich mit weniger Personal geplant. Dieser Umbau wird den gesamten kohlenstoffintensiven Sektor betreffen.

Da die Preiserhöhung für Kohlenstoff an die Verbraucher*innen weitergereicht wird, ergibt sich in fast allen Lebensbereichen ein Kostenschub. Besonders im Verkehrs- und Wohnbereich wird er deutlich zu spüren sein. Zwar werden Modelle, wie die Reduktion der Stromsteuer und eine Klimadividende pro Kopf diskutiert, trotzdem sind die Preissteigerungen besonders für Geringverdiener*innen spürbar.

Der Umbau von einer kohlenstoffbasierten zu einer klimaneutralen Wirtschaft setzt zunächst nicht nur Arbeitskräfte frei. Die neu entstehende Jobs sind zudem nicht zeitgleich verfügbar. Es ist zunächst eine Erhöhung der Zahl der Arbeitssuchenden zu erwarten. Damit verbunden ist in der Regel auch eine zunehmende Unzufriedenheit mit der aktuellen Politik.

Zudem werden konkurrierende Arbeitskräfte, besonders Arbeitsmigrant*innen stärker durch Arbeitssuchende kritisiert. Diese benötigen neue Qualifikationen für die neu entstehenden Jobs. Dabei sind Einkommensverluste und damit auch ein Verlust des Status Quos zu erwarten.

In den Regionen wird es zu Strukturwechseln kommen. Orte, die heute noch Standorte energieintensiver Fertigung sind, können stark an Bedeutung verlieren. Arbeitssuchende werden Regionen verlassen müssen, um neue Arbeitsstellen zu finden. Diese möglichen Entwicklungen bedeuten, dass der energiepolitische Umbruch nur mit flankierenden Maßnahmen erfolgreich sein wird, die es Menschen ermöglicht, auch im fortgeschrittenen Alter ohne gravierende Einkommensverluste auf neue Qualifikationen umzuschulen. Schon im Pariser Klimaabkommen von 2015 wurde dies mit dem Begriff "Just Transistion" bezeichnet.

Das EEB (Europäische Umweltbüro) veröffentlichte zusammen mit dem DNR (Deutschen Naturschutzring) und dem ZOE (Institut für zukunftsfähige Wirtschaft) einen Bericht (2), demzufolge Wirtschaftswachstum mit ökologischer Nachhaltigkeit nicht möglich ist. Steigende Energieausgaben, weltweite Problem- und Kostenverlagerungen, begrenzte Recyclingmöglichkeiten und Gewinnmaximierung als Wirtschaftsziel untergraben alle Nachhaltigkeitsziele.

Nur die absolute Verringerung von Produktion und Verbrauch ermöglicht die Einhaltung von Nachhaltigkeitszielen wie dem Pariser Klimaabkommen, der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung oder der Biodiversitätskonvention. Haben wir die Konsumspitze erreicht?

Diesen Faden nimmt der Umweltökonom Niko Paech auf. Er fordert in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 20 Stunden in der Woche, damit der Bedarf an Mobilität, Konsum und Wohnraum sinkt.(3) Durch weniger Arbeitszeit entsteht ein geringeres Einkommen. Die Menschen würden nach Ansicht von Paech wieder mehr teilen und reparieren. Derzeit sei die Überwindung des Wachstumszwangs aber nicht denkbar, da die Bevölkerung ablehne, was sie einschränken kann. So bleibt nur die gesellschaftliche Debatte, welche den Konsum in seiner jetzigen Form kritisiert. Doch ob Konsumverzicht auf freiwilliger Basis in ausreichendem Maße möglich ist, darf zu Recht bezweifelt werden.

(Olaf Blohm)

(1) https://www.ips-journal.eu/in-focus/ecology-and-class/article/show/the-case-for-green-realism-3322/

(2) https://mk0eeborgicuypctuf7e.kinstacdn.com/wp-content/uploads/2019/07/Decoupling-Debunked-FULL-for-ONLINE.pdf

(3)https://www.deutschlandfunk.de/klimaschutz-oekonom-paech-fordert-rueckbau-der-industrie.1939.de.html?drn:news_id=1030432

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Sat, 31 Aug 2019 10:39:00 +0200
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/laerm_und_klimaschutz_in_der_steinbecker_strasse/ Lärm- und Klimaschutz in der Steinbecker Straße http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/laerm_und_klimaschutz_in_der_steinbecker_strasse/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/laerm_und_klimaschutz_in_der_steinbecker_strasse/ Einführung von Tempo 30 Die Fraktion der Grünen aus Buchholz beantragte die Einführung einer Tempo-30 Zone im Steinbecker Straße auf der Höhe des Krankenhauses.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine Reduzierung auf Tempo 30 erheblich zur Senkung von Luftschadstoffen, Lärmemissionen und zur Senkung der Unfallzahlen beiträgt.

Tempo 30 bringt nachweisbar eine erhöhte Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer und trägt zur Entzerrung der Verkehrsverhältnisse bei. Insbesondere in diesem Bereich des Steinbecker Mühlenweges gibt es wegen des in den letzten Jahren erhöhten Verkehrsaufkommens erhebliche Belastungen der Bevölkerung und der Patienten im Krankenhaus.

Zudem wird eine Verlangsamung des Verkehrs zu einer Steigerung der Verkehrssicherheit für die Bewohner der Seniorenanlage und die Kinder des Kindergartens St. Paulus in den Einmündebereichen beitragen.

Die Verwaltung will dem Antrag folgen: siehe entsprechende Drucksache

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Mon, 26 Aug 2019 12:16:00 +0200