GRÜNE BUCHHOLZ http://gruene-buchholz.de Der Ortsverband Buchholz in der Nordheide von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/konferenzen_mit_jitsi_meet/ Konferenzen mit Jitsi-Meet http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/konferenzen_mit_jitsi_meet/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/konferenzen_mit_jitsi_meet/ Online Konferenzen sind ja mittlerweile notwendig, falls sich zwei oder mehr Menschen austauschen... Online Konferenzen sind ja mittlerweile notwendig, falls sich zwei oder mehr Menschen austauschen wollen. Wir nutzen die Software Jitsi-Meet.

Da es für viele von uns neu ist, sich virtuell zu versammeln gibt es hier dazu eine kurze Anleitung.

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Mon, 04 May 2020 13:00:00 +0200
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/tierversuchslabor_in_mienenbuettel_und_die_grenzen_kommunaler_kontrolle_david_gegen_goliath/ Tierversuchslabor in Mienenbüttel und die Grenzen kommunaler Kontrolle - David gegen Goliath http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/tierversuchslabor_in_mienenbuettel_und_die_grenzen_kommunaler_kontrolle_david_gegen_goliath/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/tierversuchslabor_in_mienenbuettel_und_die_grenzen_kommunaler_kontrolle_david_gegen_goliath/ 1982 hatten die Grünen im Landkreis Harburg ihre erste Anfrage zum Tierversuchslabor Mienenbüttel... Schon seit vielen Jahren versuchen wir Grünen im Landkreis Harburg Klarheit zu bekommen, was in den Tierversuchslaboren der Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) vor sich geht.

Gerüchte und Vorwürfe zu Verstößen gegen den Tierschutz gab es immer. Die erste Anfrage haben wir 1982 gestellt, weitere folgten. Alles blieb ohne Erfolg, wir erhielten nur nichtssagende und ausweichende Antworten. Erst die aktuellen Videos und Veröffentlichungen der SOKO Tierschutz haben die Situation in jeder Hinsicht dramatisch verändert. Jetzt gibt es nach all den Jahren das erste Mal eine realistische Chance zur endgültigen Schließung der Labore. Die Zustände dort waren leider weitaus schlimmer als befürchtet. Die Zuständigkeit für einen solchen Betrieb liegt zunächst einmal beim Landkreis und beim Land:

• Der Kreis Harburg kontrolliert Unterbringung und Transport der Tiere sowie das Personal. Er erteilt die grundsätzliche Erlaubnis und er kann sie beim Nachweis fehlender Zuverlässigkeit entziehen.

• Beim Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) müssen die Versuche beantragt werden. Es prüft, ob die Tierversuche überhaupt nötig sind. Bei der Landesbehörde reichen Bedenken an der fehlenden Zuverlässigkeit aus, um die Erlaubnis zu entziehen.

Ein intransparentes System erschwert die politische Kontrolle

Die Unternehmensstruktur der LPT ist höchst intransparent. Sie betreibt in Norddeutschland drei Labore, in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Tierschützer haben herausbekommen, dass es zumindest in Frankreich noch ein weiteres Labor gibt. Die Besonderheit von Mienenbüttel ist, dass es nur für dieses Labor eine Erlaubnis für Tierversuche an Affen, Hunden und Katzen gibt. Der Hauptsitz der Firma und die Verwaltung sind hingegen in Hamburg.

Dieses Konstrukt macht die Überprüfung der Rechtmäßigkeit der Tierversuche besonders schwierig – man könnte es auch beabsichtigte Verschleierungstaktik nennen. Verstöße wurden nicht bemerkt, Fragen nicht beantwortet. Und so war es dann auch, die Überprüfung hat auf keiner Ebene funktioniert. An allen drei Standorten wurde kein wesentlicher Verstoß bemerkt.

Daran haben auch leider unsere Anfragen im Kreistag Harburg nichts geändert. Nur ein Beispiel: Wir fragten Landkreis und Landesbehörde, wie viele anzeigepflichtige Versuche zwischen 2000 bis 2009 pro Jahr durchgeführt wurden. Die Antwort des Landkreises: „Für die Beantwortung dieser Frage ist das LAVES zuständig“. Die Antwort des Landesamtes: „Nähere Angaben (...) sind (...) leider nicht möglich, da die Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse der Firma LPT durch §30 Verwaltungsverfahrensgesetz geschützt sind.“

Kriminelle Energie für den eigenen Profit?

Hinzu kommt: Bei einem Tierversuchslabor kommt ein Veterinäramt, das auch noch für Lebensmittelkontrolle zuständig ist, schnell an seine fachlichen und personellen Grenzen. Zumal, wenn im Labor – vorsichtig formuliert – anscheinend nicht alles mit rechten Dingen zugeht: Die Hamburger Bündnisgrünen haben Ende November 2019 eine Risikoanzeige beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gestellt, wegen Manipulation an Testergebnissen. Wie das ARD-Magazin Fakt Mitte Oktober 2019 berichtet hat, sollen bei Testreihen zu Krebsmedikamenten Berichte manipuliert worden sein: Krebsgeschwüre seien im Bericht als Entzündungen deklariert worden und man habe in Testreihen gestorbene Tiere unerlaubterweise ausgetauscht.

Was kann die Kommunalpolitik tun?

Jetzt – durch die öffentliche Präsenz – bekommen wir endlich ausführliche Antworten auf unsere Fragen, zumindest in nichtöffentlicher Sitzung. Der Landkreis hat die Verfahren zum Entzug der Betriebserlaubnis gestartet. Das ist ein klares Zeichen, auch wenn es lange dauert, wie formale Verfahren so sind. Wichtig ist eine gute Vernetzung, als Grüne auf verschiedenen Politikebenen und in den Ländern – und natürlich auch mit den Tierschützern. In unserem Fall ist das Kommunikationszentrum eine Hauptaktivistin von Lobby pro Tier. Wir versuchen über Informationsaustausch in alle Richtungen, ausreichend Gründe zum Entzug der Betriebserlaubnis beizusteuern. Dazu haben wir dieses Thema auf die Tagesordnungen gesetzt und Anfragen gestellt: in nichtöffentlicher Sitzungen für das inhaltliche Weiterkommen und in öffentlicher Sitzung zur Information der BürgerInnen.

Strukturelles Behördenversagen

Man muss feststellen, dass die Behörden auf allen Ebenen in drei Bundesländern versagt haben. Hier muss etwas grundlegend geändert werden. Es gibt mehr Fragen als Antworten:

Wer ist fachlich und personell in der Lage, solche Labore zu kontrollieren?

Wie weit muss die Transparenz gehen?

Mir stellt sich auch die Frage: Sollten Tierversuche nicht ausschließlich unter staatlicher Leitung ausgeführt werden?

Und dann natürlich die Frage: Sind Tierversuche wirklich noch nötig?

1) Weitere Informationen auf gruene-harburg-land.de

2) Pressemitteilung vom 27.11.2019 auf gruene-hamburg.de: gruenlink.de/1ohq

3) facebook.com/LobbyProTier

Ruth Alpers ist Fraktionsvorsitzende der Grünen im Harburger Kreistag

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Thu, 27 Feb 2020 12:27:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ein_neuer_vorstand_wurde_gewaehlt-3/ Ein neuer Vorstand wurde gewählt! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ein_neuer_vorstand_wurde_gewaehlt-3/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ein_neuer_vorstand_wurde_gewaehlt-3/ Die Grünen in Buchholz haben einen neuen Vorstand Anfang des Jahres gewählt. Von links nach... Wed, 26 Feb 2020 13:13:00 +0100 http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/mitmachen_bei_den_landesarbeitsgruppen_lag_in_niedersachsen/ Mitmachen bei den Landesarbeitsgruppen (LAG) in Niedersachsen! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/mitmachen_bei_den_landesarbeitsgruppen_lag_in_niedersachsen/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/mitmachen_bei_den_landesarbeitsgruppen_lag_in_niedersachsen/ Die LAGs sind die Think-Tanks der grünen Partei. Hier kannst Du zu den Themen, welche Dir besonders... Die LAGs sind die Think-Tanks der grünen Partei. Hier kannst Du zu den Themen, welche Dir besonders am Herzen liegen, auf Landesebene mitdiskutieren. Du kannst Veranstaltungen auf den Weg bringen, Ideen kreieren und dafür sorgen, dass diese Themen auch in  bundesweite Arbeitsgruppen (BAG) einfließen.

Welche Arbeitsgruppen es gibt, kannst Du hier sehen, ebenso wer Ansprechpartner für die entsprechende LAG ist und wann die LAG wo tagt. Hier werden auch oft Kurzvorträge zu bestimmten Themen von ausgewiesenen Fachleuten organisiert, um ein bestimmtes Thema fachlich und kompetent mit anderen Mitgliedern zu beleuchten und eine entsprechende Postion der Grünen daraus abzuleiten.

Die LAGen tagen für Niedersachsen meistens 3 - 4 x pro Jahr in Hannover. Die Fahrtkosten kannst Du Dir entsprechend des Aufwandes erstatten lassen. Wir als Buchholzer Grüne freuen uns sehr, wenn auch aus unseren Reihen Personen in den LAGen vertreten sind und wir  von dort für unsere Arbeit in Buchholz Anregungen bekommen.

Wenn Du Fragen dazu hast, sprich gerne jemanden vom Vorstand an.

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Mon, 27 Jan 2020 15:23:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_gruene_fraktion_ist_fleissig/ Die Grüne Fraktion ist fleißig! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_gruene_fraktion_ist_fleissig/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_gruene_fraktion_ist_fleissig/ Hier einmal eine Übersicht der grünen Anträge und Anfragen im Stadtrat: In einem Antrag von... Hier einmal eine Übersicht der grünen Anträge und Anfragen im Stadtrat:

In einem Antrag von mehreren Fraktionen soll der Bürgermeister darlegen, wie es mit Situation beim Mühlentunnel weitergeht.

Ein Antrag beschäftigt sich mit sog. "Kiss & Ride-Anlagen" , um die Verkehrssituation an Buchholzer Schulen zu entschärfen. (Link zum Antrag)

Ein Antrag möchte die verpflichten, Feuerwerkszonen zu definieren. (Link zum Antrag)

Ein weiterer Antrag beantragt den kostenlosen Busverkehr in der City-Zone von Buchholz. (Link zum Antrag)

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Thu, 23 Jan 2020 11:55:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_buchholzer_lastenraeder_koennen_kostenlos_geliehen_werden/ Die Buchholzer Lastenräder können kostenlos geliehen werden! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_buchholzer_lastenraeder_koennen_kostenlos_geliehen_werden/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/die_buchholzer_lastenraeder_koennen_kostenlos_geliehen_werden/ Die Lastenradinitiative Buchholz bietet fünf Lastenräder für den kostenlosen Verleih an. Auf der... Tue, 26 Nov 2019 09:53:00 +0100 http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/buchholz_2025_velorouten_first/ Buchholz 2025+ Velorouten first! http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/buchholz_2025_velorouten_first/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/buchholz_2025_velorouten_first/ Die Buchholzer Grünen begrüßen die autoarme Erschließung von Buchholz 2025 plus. In der... Die Buchholzer Grünen begrüßen die autoarme Erschließung von Buchholz 2025 plus.

In der Bürgerwerkstatt wurden von BürgerInnen, Ratsmitgliedern und Fachplanern Lösungen für bezahlbaren Wohnraum für die Buchholzer Bevölkerung diskutiert. Dabei wurden drei Strukturkonzepte vorgestellt. Alle drei Konzepte basieren auf der inneren Erschließung über Velorouten im Quartier.

Die Anbindung an die Stadt soll mittels einer Fahrrad- und Fußgängerbrücke in Verlängerung des Itzenbüttler Weges bis zur Fahrradstraße im Radeland erfolgen. Die Quartiere werden autoarm entwickelt, d.h. Fahrzeuge werden am Rand in einer Quartiersgarage abgestellt. Die Fraktion der Buchholzer Grünen favorisiert die Variante, welche unter dem Arbeitstitel “Grünes Netz” vorgestellt wurde.

Für den Vorstand der Buchholzer Grünen steht allerdings fest, dass die angedeutete äußere Straßenerschließung keinesfalls dem alten Ostring entsprechen darf. Phillip Rowolt, der Sprecher der Buchholzer Grünen: “nur wenn die Quartiere autoarm entwickelt werden, die Velorouten als erstes gebaut werden und die Innenstadt vom Autoverkehr entlastet wird, können wir den Planungen positive Aspekte abgewinnen.

Solange die Inhalte der Machbarkeitsstudie der östlichen Umfahrung nicht bekannt sind, werden die Grünen die Planungen einer Umgehungsstraße sehr kritisch betrachten. Grundsätzlich begrüßen die Buchholzer Grünen die Beteiligung der BürgerInnen und der Naturschutzverbände. Der Fraktionssprecher der Grünen im Buchholzer Stadtrat Frerk Meyer: „Das Vorgehen mit der Beteiligung von Bürgern und Interessenvertretern ist richtig und bringt Buchholz voran. Die bisherige nur auf den Straßenbau ausgerichtete Politik war nicht zielführend.

Die Buchholzer Grünen werden bei den weiteren Planungen darauf bestehen, dass die Wohnbauentwicklung den Zielen des Klimaschutzes entspricht.“ Stellvertretender Fraktionssprecher Kaj Zinnecker: „wenn Buchholz im Jahre 2050 klimaneutral sein will, können wir jetzt natürlich kein Wohngebiet entwickeln, welches das Klima belastet. Nachwachsende Rohstoffe als Baustoffe und klimaneutrale Wärmeversorgung müssen zwingend festgeschrieben werden.”

Auf der Webseite Buchholz 2025plus können die Pläne eingesehen werden. Zudem können Kommentare zu den Konzepten abgegeben werden.

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Tue, 26 Nov 2019 09:25:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/neustartklima/ #Neustartklima http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/neustartklima/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/neustartklima/ #NeustartKlima – laut, wütend und unbequem – Klimagerechtigkeit jetzt "Die Bundesregierung... #NeustartKlima – laut, wütend und unbequem – Klimagerechtigkeit jetzt

"Die Bundesregierung hat dem 1,5°-Ziel eine Absage erteilt. Das akzeptieren wir nicht!

Während Millionen Menschen auf der Straße gestreikt haben, hat sie am 20. September ein lächerliches Klimapaket vorgelegt, das uns noch tiefer in die Klimakrise führt. Mit business as usual und viel Pillepalle sind diese Maßnahmen nur eine weitere Folge in der Reihe des klimapolitischen Versagens der GroKo.

Das auch noch als Erfolg zu deklarieren ist ein Skandal und nicht nur ein Schlag ins Gesicht der jungen Generation, die seit fast einem Jahr klimastreiken, sondern vor allem auch aller Menschen im globalen Süden, die jetzt schon die drastischen Folgen der Klimakrise erleben.

Klimakrise, das heißt: das größte Artensterben in der Geschichte der Menschheit, immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse, die Zerstörung der Lebensgrundlagen weltweit. Klimakrise, das heißt auch: steigende Meeresspiegel, neue Epidemien, zunehmende Waldbrände.

Und das heißt: Nahrungsmittelengpässe, Fluchtbewegungen, Dürren und Überflutungen, in einem Ausmaß, das bislang unvorstellbar scheint.

Anfang Dezember treffen sich Politiker*innen aller UN-Staaten auf der Weltklimakonferenz, um die Einhaltung der internationalen Klimaziele zu überprüfen. Und Deutschland steht mit leeren Händen da. Ein Steuergesetz aus dem Finanzministerium soll die Antwort der GroKo auf die größte Krise unserer Zeit sein – in der Schule hieße das: “Thema verfehlt! Setzen, Sechs.”

Das ist nicht die besonders harsche Beurteilung durch naive, übereifrige Klimaaktivist*innen, sondern der der führenden Wissenschaftler*innen dieses Landes. Die Bundesregierung scheitert nicht nur an ihren internationalen Verpflichtungen zur Einhaltung des 1,5°-Ziels, sondern sogar an ihren eigenen – deutlich darunter liegenden – Klimazielen für die Jahre 2020 und 2030.

In einer Zeit, in der die Wissenschaft so deutlich wie wohl nie zuvor die Notbremse fordert und die größten Teile der Gesellschaft ebenfalls bereit wären umzusteuern, ist das eine Katastrophe. Was wir jetzt brauchen, ist ein #NeustartKlima: Es muss endlich Schluss sein mit Pillepalle und business as usual.

Wir fordern Klimagerechtigkeit – und zwar jetzt!

Doch dafür braucht es ein komplettes Umsteuern und Maßnahmen, die uns wirklich auf den Weg der Klimaneutralität bis 2035 bringen. Einen Ausstieg aus der Kohle, der nicht noch 19 Jahre auf sich warten lässt, eine Neuauflage der Energiewende so schnell wie nötig und das Ende von Subventionen für Kohle, Öl und Gas. Kurz gesagt: eine Bundesregierung, die ihrer Verantwortlichkeit nachkommt und sich nicht weiter hinter Ausreden und Mutlosigkeit versteckt.

Am 29. November, dem Freitag vor dem Beginn der Klimakonferenz, ziehen wir die Grenze. Dieses Jahr hat gezeigt, dass es scheinbar nicht ausreicht, Politiker*innen auf die Klimakrise und ihre Verantwortung aufmerksam zu machen.

Es reicht weder aus, wenn unzählige junge Menschen jeden Freitag an Klimastreiks teilnehmen, noch, wenn ihnen an einem Vormittag 1,4 Millionen im ganzen Land folgen. Unsere Gesellschaft ist längst weiter als unsere Regierung. Am 29. November gehen wir deshalb einen Schritt weiter. Ja, wir werden wieder die Straßen fluten – aber nein, wir werden nicht nur streiken. Wir gehen in Klassenzimmer und Parteibüros, in Einkaufszentren und auf öffentlichen Plätzen, zu Infrastrukturprojekten und auf Straßenkreuzungen, vor Kraftwerke und in die Fußgängerzonen. Am 29. November werden wir überall laut, wütend und unbequem sein – wir stehen zu unserer Forderung: Klimagerechtigkeit jetzt!"

(Quelle: fridaysforfuture.de/neustartklima/)

Wir unterstützen die Bewegung fridays for future und rufen unsere Freunde und Mitglieder auf, mit auf die Straße zu gehen und für mehr Klimaengagement zu demonstrieren.

 

 

 

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Sun, 03 Nov 2019 20:40:00 +0100
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ist_wachstum_heutzutage_unser_hauptziel/ Ist Wachstum heutzutage unser Hauptziel? http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ist_wachstum_heutzutage_unser_hauptziel/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/ist_wachstum_heutzutage_unser_hauptziel/ Ein Artikel über den OECD-Bericht zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg. Ist Wachstum heutzutage unser Hauptziel?

Ein Artikel über den OECD-Bericht zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg.

Am 23. September 2019 hat die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung / Organisation for Economic Cooperation and Development) ihren Bericht zur Regionalentwicklung der Metropolregion Hamburg (MRH) veröffentlicht. Die Hauptaussage des Berichts ist sicherlich, dass "die Zusammenarbeit über Kommunal-, Länder- und Staatsgrenzen hinweg ausgebaut" werden muss, wenn es gelingen soll, "die in einem internationalen Kontext kritische Masse zu erreichen und den langfristigen Nutzen für die gesamte Region zu maximieren."

Die Frage, die sich stellt ist aber, ob man das wirklich will; ob das das entscheidende Ziel ist? Aber dazu später mehr.

Vorab: Was versteht man unter der "Metropolregion Hamburg" seitens der OECD genau? Es handelt sich um das Gebiet, das von Dithmarschen über Segeberg, Ostholstein im Uhrzeigersinn weiter über Schwerin und Ludwigslust-Parchim, Lüchow-Dannenberg und Uelzen, den Heidekreis und Rotenburg bis nach Cuxhaven reicht und eingeschlossen wird. (s. Grafik).

Die OECD hat sich aus eigenem Antrieb heraus entschieden, unsere Region genauer zu betrachten. Sie sagt über sich selbst: "Das Ziel der OECD ist es, eine Politik zu befördern, die das Leben der Menschen weltweit in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht verbessert." Im Bericht zur Metropolregion ist ganz klar der wirtschaftliche Faktor im Fokus.  Die Hauptaussagen der OECD im Einzelnen: Trotz guter Wirtschaftsleistung werde die MRH von süddeutschen Metropolregionen überholt, die Arbeitsproduktivität sei im Vergleich niedrig, das Wachstumspotential werde nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.

Einer der Hauptgründe sei auch in der Bildung der Beschäftigten zu sehen, man finde ein geringes Kompetenzniveau und wenige Beschäftigte im Hightechbereich. Gerade der Fachkräftemangel wirke sich auch hier aus. Ein Mangel an Großunternehmen bringe zusätzlich niedrige Ausgaben im Forschungs- und Entwicklungsbereich mit sich, Risikokapital werde dadurch eher anderswo investiert. 

Die OECD verweist auf ein fehlendes gemeinsames Konzept innerhalb der Region zur Bündelung von Ressourcen und Kapazitäten. Festzustellen sei auch eine Stadt-Land-Kluft in Hinblick auf den Breitbandausbau, aber auch ein Ost-West-Gefälle, was der gesamten Entwicklung schade. Das Verkehrsangebot stelle im Bereich des Großraums Hamburg durch den HVV ein erfolgreiches Beispiel für regionale Zusammenarbeit dar.

Das Mobilitätsangebot außerhalb dieses Bereichs steht aber in einem krassen Gegensatz dazu. Klar aufgezeigt wird auch das Problem des Wohnungsmarktes: Extrem hohe Kosten im Kernbereich, ein Mangel an Bauland in Kernnähe und ein schrumpfender Sozialwohnungsbestand. Laut OECD könnte jedoch unsere Region im Bereich der erneuerbaren Energien eine globale Spitzenposition erlangen.

Kritisiert wird die schlechte Abstimmung zwischen Stadt und Land auch im Bereich des Tourismus. Denn hier sei es wie eben in den anderen Themenkomplexen auch: Die Region sei zu sehr mit dem lokalen Wettbewerb beschäftigt, um sich der globalen Konkurrenz zu stellen. Nicht nur daher rührt die Empfehlung der OECD, dass die Zusammenarbeit über Kommunal-, Länder- und Staatsgrenzen hinweg ausgebaut werden sollte, um das internationale Profil der MRH zu stärken. Interessant ist auf jeden Fall der Hinweis, dass in "Bildung und Humankapital" investiert werden sollte, um sowohl die wirtschaftliche als auch die technologische Entwicklung anzutreiben.

Der OECD geht es um eine volkswirtschaftliche Maximierung, sie sucht Wachstumschancen und Möglichkeiten zur Steigerung der Lebensqualität. Diese Lebensqualität wird aber nur zu einem sehr geringen Anteil an der Umwelt, der Natur und der Gesundheit festgemacht. Das Thema "Schutz der Naturräume" ist erst sehr weit hinten zu finden und auch hier nur als "Freizeitwert" beschrieben. Aber es handelt sich eben um die OECD, nicht um eine Organisation, die eine ganzheitliches Betrachtung oder eine nachhaltige Entwicklung im Fokus hat. 

Entsprechend ist nun die Politik gefragt, aus diesem Ergebnis, das nur durch einen wirtschaftlichen Blick auf die Region entstanden ist, die wichtigsten Punkte herauszupicken, die in ein vollständiges Zukunftsbild der Metropolregion Hamburg mit bürgernahen und sinnstiftenden Entwicklungszielen passen.

Wer nur die Vorschläge der OECD nimmt und umsetzen möchte, geht wieder nur den Weg des Weiter-so-wie-bisher!

Die wirtschaftliche Entwicklung darf nicht mehr Nummer eins auf unserer Agenda. Das heißt nicht, dass sie damit am Ende der Prioritäten-Liste steht. Aber davor kommen sicherlich Punkte wie die Herausforderung des Klimawandels, der Umwelt- und Naturschutz, ein Schließen der immer weiter auseinandergehenden Sozialen Schere und lokale bzw. regionale Bürgerinteressen. Machen wir also vorab unsere Hausaufgaben und überlegen uns, wie wir in Zukunft in der Metropolregion leben und arbeiten wollen, klären wir, wie stark wir unsere lokale Verbundenheit sehen und leben wollen oder, umgekehrt formuliert, wie stark wir uns öffnen und verändern wollen.

Wie stark soll der Tourismus in unserer Region eine Rolle spielen? Ist Wachstum ein erklärtes Ziel aller oder einer Mehrheit? Die Studie bietet auf jeden Fall Mehrwert und uns genau das, was die OECD ja auch sich selbst auf die Fahnen schreibt: Sie befördert die Politik! Es ist nun also an uns, wir haben es in der Hand.

( Link zum vollständigen Bericht: http://www.oecd.org/berlin/publikationen/regionalentwicklung-metropolregion-hamburg.htm)

Jürgen Petersen 

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Mon, 14 Oct 2019 09:37:00 +0200
http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/klimaschutz_an_einfallstrassen/ Alleebäume an Einfallstraßen http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/klimaschutz_an_einfallstrassen/ http://gruene-buchholz.de/news/news-detail/article/klimaschutz_an_einfallstrassen/ Angesichts der im Bereich des geplanten Technologieparks sowie der zwischen Vaensen und dem... Angesichts der im Bereich des geplanten Technologieparks sowie der zwischen Vaensen und dem Ortseingang Buchholz anstehenden Abholzung zahlreicher Bäume, soll eine Bepflanzung erfolgen, die den Wegfall mindestens kompensiert.

Deswegen beantragen die Grünen im Rat der Stadt die Pflanzung neuer Bäume an den Buchholzer Einfallstraßen. Unabhängig von der aktuellen Diskussion um Ausmaß, Ursachen und Folgen des Klimawandels ist unbestritten, dass Bäume das Mikroklima positiv beeinflussen. Sie sorgen entlang von Verkehrswegen für Schatten, bieten Insekten und Vögeln Unterschlupf und geben raumplanerisch Struktur. Darüber hinaus sind sie optisch aufwertend, wirken auf Verkehrsteilnehmende psychologisch geschwindigkeitsmäßigend und mildern z.B. Schäden durch Stürme.

Für Buchholz als „Stadt im Grünen“, wäre die Zufahrt von der Autobahn über den Dibberser Kreisel zur Stadtmitte entlang einer von Bäumen gesäumten Allee ein positives Entree. In Verbindung mit dem geplanten TIP würde ein positives Spannungsfeld zwischen Naturnähe und Innovation erzeugt, was die Attraktivität des Innovationsparkes hervorhebt.

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Tue, 03 Sep 2019 14:39:00 +0200